Gold
am Nonnenbrunnen
Roman von
Achim Neumarck

Nazigold aus Merkers

Ganz ehrlich gesagt: Es war reiner Zufall, dass
Achim Neumarck
von der Auslagerung des gesamten Goldbestandes und Devisenbestandes der Berliner Reichsbank nach Merkers erfuhr. Kein Wunder, denn diese Auslagerung war bis 1945 ein Staatsgeheimnis der Nazis. Anschließend lag Merkers bis 1990 auf dem Gebiet der DDR und war für Nachforschungen unzugänglich.

Erst allmählich stellte sich heraus, dass keineswegs nur die Reichsbank nach Merkers ausgelagert hatte. Auch diverse andere Nazi-Institutionen verlagerten ihre in Europa zusammengeraubten Schätze von Berlin nach Merkers in Thüringen: Goldbarren, Goldmünzen, Silbermünzen, Devisen, Gemälde, Kunstschätze, Zahngold von Häftlingen aus Konzentrationslagern und vieles mehr.

Eingelagert wurde das alles im Februar 1945 in sorgfältig getarnte Stollen in 700 Metern Tiefe des Kalibergwerkes Merkers, weil die Nazimachthaber Thüringen damals noch als sichere Provinz einstuften. Aber bereits Anfang April 1945 plünderten US-Truppen den ‚Reichsbankstollen’ in Merkers (Foto unten). Konkrete Aufzeichnungen über den Verbleib gibt es nicht. Was aber bis heute noch vermisst wird, das sind die in anderen Stollen eingelagerten Werte, die von den US-Truppen 1945 nicht gefunden wurden. Man spricht von verschollenen Milliardenwerten …

Um hier Näheres zu erfahren, führt der Weg von Achim Neumarck mehrmals in die USA-Hauptstadt Washington D.C. und in die dortigen Archive, wo noch heute Unmengen deutscher Schriftstücke aus der Nazizeit lagern.

Nazigold aus Merkers

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